DSL News
Erneute Trojaner-Gefahr durch gefälschte GEZ-Mails
Nachdem wir erst in der letzten Woche vor gefälschten 1&1-Rechnungen gewarnt haben, ist nun das nächste Unternehmen und deren Kunden Opfer der gleichen Masche geworden. An viele E-Mail-Konten sind in den vergangenen Tagen E-Mails mit einer vermeintlichen GEZ-Rechnung verschickt worden. Auch diese enthalten im Anhang ein Trojanisches Pferd.
Erneut müssen alle E-Mail-Nutzer genau hinschauen, welche E-Mail-Anhänge sie bedenkenlos öffnen können. Mit einer im ersten Moment professionell und harmlos wirkenden E-Mail der GEZ sind am Wochenende Millionen E-Mail-Accounts überschwemmt worden. Im gezippten Anhang befindet sich jedoch ein Trojaner, der von vielen Anti-Viren-Programmen noch nicht erkannt wird. Öffnet man die ZIP-Datei, kommt eine EXE-Datei zum Vorschein, die nach einer Installation den Versendern des Trojaners Tür und Tor des PCs öffnet.
GEZ versendet keine Rechnungen per E-Mail
Eigentlich sollte jeder Kunde der GEZ stutzig werden, eine Rechnung per E-Mail zu erhalten. Schließlich versendet das Unternehmen grundsätzlich keine Rechnungen per E-Mail. Eine Neuerung der letzten Monate ist jedoch, dass seit Anfang Januar auch für internetfähige PCs Gebühren an die GEZ gezahlt werden müssen. Viele Kunden sind über die genauen Regelungen bisher kaum informiert. Die Spam-Mail weist die Empfänger auf eine verspätete Zahlung genau dieser Gebühren hin und nutzt damit die Unwissenheit vieler Internet-Nutzer aus.
Weitere Informationen, wie Sie Ihren Computer und DSL-Anschluss sicher machen, erhalten Sie hier. Weitere Informationen zu den Spam-Mails im Namen von 1&1 finden Sie in unserer News vom Donnerstag.
