DSL News

11.01.2007

DSL-Anbieter 1&1 warnt vor gefälschten Rechnungen

Nachdem die Spam-Welle zu Beginn des neuen Jahres bei vielen E-Mail-Nutzern merklich abgeebbt ist, werden derzeit unzählige Postfächer mit gefälschten 1&1-Rechnungen übersät. Die täuschend echt wirkenden E-Mails haben einen vermeintlichen PDF-Anhang mit Informationen zur Rechnung. In Wirklichkeit installiert sich nach einem Doppelklick auf das PDF-Symbol ein bösartiger Trojaner.

Der DSL-Anbieter 1&1 hat nun die Flucht nach vorn angetreten und warnt offensiv vor Spam-Mails, die im Namen des Unternehmens von Unbekannten verschickt werden. Man solle auf keinen Fall den Anhang einer solchen dubiosen 1&1-Rechnung öffnen, da der Computer ansonsten mit bösartiger Software infiziert wird, so der Internetanbieter. Stattdessen gehören diese E-Mails direkt in den virtuellen Papierkorb.

Rechnungsbetrag von 59,99 oder 89,99 Euro

Die gefälschten E-Mails mit dem Trojaner im Anhang sind daran zu erkennen, dass schon im Text von einem Rechnungsbetrag in Höhe von 59,99 bzw. 89,99 Euro gesprochen wird. Weitere Details solle man nach dem Öffnen des Anhangs erfahren, so der Text der E-Mail weiter. Jedoch ist es dann schon zu spät und der Computer wahrscheinlich verseucht.

Mehr als 10 Millionen gefälschte 1&1-Rechnungen verschickt

Das Unternehmen 1&1 geht mittlerweile von mehr als 10 Millionen gefälschten Rechnungs-Mails aus. Empfänger sind nicht nur Kunden von 1&1, sondern es wurden wahllos E-Mail-Adressen ausgewählt. Am meisten gefährdet sind jedoch Kunden von 1&1, da sie am ehesten von einer Richtigkeit der Rechnungs-Mail ausgehen. Abhilfe und Schutz vor Attacken dieser Art schafft ein aktueller Virenscanner, der Schadprogramme erkennt, bevor sie auf dem Computer installiert sind.