DSL News

08.03.2007

Unzählige Spam-Mails im Namen von Quelle und Amazon

Erneut wird der Ruf seriöser Unternehmen durch eine Masse an virus-infizierten Spam-Mails beschädigt. Nach 1&1 und der GEZ werden jetzt vermeintliche Rechnungen im Namen von Quelle und Amazon millionenfach per E-Mail verbreitet. Ein Öffnen des Anhangs kann fatale Folgen haben.

Seit einigen Monaten werden Millionen von deutschen E-Mail-Postfächern in regelmäßigen Abständen mit verseuchten Spam-Mails belästigt. Das Vorgehen ist dabei immer dasselbe: Dem Empfänger wird erklärt, dass er beispielsweise ein Produkt gekauft oder eine Rechnung nicht bezahlt hätte. Weitere Informationen wären im Anhang der E-Mail enthalten, so die Spam-Texte weiter. Wird man nun stutzig, öffnet den Anhang und kein Viren-Programm schlägt Alarm, ist es schon zu spät. Es installiert sich eine bösartige Software, die in Zukunft die Spam-Versender bei weiteren Aktionen behilflich ist.

Auch Quelle und Amazon betroffen

Damit die Nutzer sich von den Spam-Mails angesprochen fühlen, nutzen die Versender stets große Unternehmen, bei denen viele Spam-Empfänger potenzielle Kunde sind. Neueste Opfer sind die Konzerne Amazon und Quelle. Aber auch im Namen von 1&1, der GEZ und ebay sind schon häufiger Spam-Mails aufgetaucht. Den Unternehmen bleibt jedoch nichts anderes übrig, als die Kunden vor den E-Mails zu warnen. Denn Absender-Adressen für E-Mails sind von jedermann problemlos zu manipulieren. Daher wirken viele Spam-Mails im ersten Moment selbst für erfahrene Internet-Nutzer echt.

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