DSL News

10.01.2007

QSC führt Notruffunktion für VoIP ein

Nun stellt auch QSC seinen VoIP-Kunden die Möglichkeit zur Verfügung, über einen Anruf der 110 oder 112 direkt mit der Polizei oder Feuerwehr verbunden zu werden. Bisher empfahl der Internetanbieter, für Notfälle auf ein Handy zurückzugreifen.

VoIP-Telefonanschlüsse bieten den großen Vorteil, von jedem Internetanschluss der Welt nutzbar zu sein. Eine entsprechende Internetverbindung vorausgesetzt, kann dadurch der eigene VoIP-Anschluss inklusive der zugehörigen Festnetznummer auch mit in den Urlaub genommen werden. Ein Laptop mit VoIP-Software wird einfach zum Telefon umfunktioniert. Für Freunde und Bekannte ist man weiterhin kostengünstig unter der bekannten Rufnummer erreichbar. Eigene Gespräche führt man zu den gleichen Kosten wie Zuhause - auch wenn man sich fernab der Heimat befindet.

VoIP-Technik fehlt Standort-Lokalisierung

Dieser große Vorteil der VoIP-Technik bringt jedoch einen gravierenden Nachteil mit sich: An welche Leitstelle soll ein Notruf geleitet werden, der über die 110 oder 112 vom VoIP-Telefon abgesetzt wird? Das Internet bietet für diesen Fall keine geeignete Lokalisierungstechnik an. Daher sind die Notrufnummern bei fast allen VoIP-Anbietern gesperrt. Im Fall der Fälle sollte auf ein Handy zurückgegriffen werden, das stets zur nächsten Einsatzstelle verbindet. Das Handynetz erkennt, wo sich der Anrufer gerade befindet.

QSC führt Verbindungen zu 110 und 112 ein

Wie schon andere VoIP-Anbieter hat nun auch QSC für seine Kunden die Rufnummern 110 und 112 freigeschaltet. Anrufe führen dabei stets zur Rettungs-Leitstelle der Heimatadresse. Wird der VoIP-Anschluss an einem anderen Ort genutzt, sollte für Notrufe weiterhin das Handy benutzt werden. Für den Großteil der Kunden, die ihren VoIP-Anschluss nicht an andere Orte "mitnehmen", ist die QSC-Lösung für Notfall-Anrufe damit sehr gut geeignet.

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