DSL News

27.02.2007

Probleme bei Rufnummernportierung für o2-DSL-Neukunden

Wer von einem Alternativ-Anbieter zu o2 DSL wechseln will und seine Telefonnummer mitnehmen möchte, muss derzeit auf die Portierung warten. Es sei denn, er hatte seinen bisherigen Anschluss bei der Telekom. Wer nicht warten kann, muss sich auf neue Telefonnummern einstellen.

Aus einem Händlerfax von o2 geht hervor, dass es bei Portierungen von Festnetznummern zu o2-DSL-Anschlüssen zur Zeit Einschränkungen gibt. Lediglich Festnetz-Kunden der Deutschen Telekom können ihre Rufnummern zu einem o2-Anschluss mitnehmen, bei dem die Telefongespräche per VoIP übermittelt werden. Demnach müssen Kunden alternativer Anbieter, wie Arcor oder Versatel, auf die Portierung warten oder mit neuen Rufnummern Vorlieb nehmen.

Komfortabel für Telekom-Kunden

Telekom-Kunden wird der Wechsel zudem noch leichter gemacht: o2 übernimmt die Kündigung für wechselwillige Kunden. Dagegen müssen Kunden anderer Telekom-Konkurrenten selbst aktiv werden, ihren alten Vertrag kündigen und den o2-Anschluss als Neuanschluss beantragen. Weiterhin teilt o2 in seinem Fax mit, dass bisher angenommene Aufträge selbstverständlich weiter bearbeitet werden. Unklar bleibt jedoch, wann Portierungen von Nummern alternativer Festnetz-Anbieter wieder möglich werden.