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Privatnutzer ist häufigstes Attackenopfer
In seinem zehnten Sicherheitsreport hat das Unternehmen Symantec festgestellt, dass Privatpersonen am häufigsten Opfer von gezielten Internetattacken werden. Der Finanzsektor ist von allen Branchen am stärksten dem Phishing ausgesetzt.
Privatpersonen sind mit einem Anteil von 86 Prozent am häufigsten Opfer von gezielten Attacken aus dem Internet. Der Grund dafür liegt bei den gut geschützten Systemen der Unternehmen, die es Eindringlingen sehr schwer machen, Schaden anzurichten. Mit einfachen Zahlen untermauert Symantec seine These: An zweiter Stelle nach den Privatpersonen komme die Finanzbranche mit nur 14 Prozent.
Gezielte Angriffe durch bösen Code
Die Gefahr der großen Internetwürmer nimmt ab. Stattdessen treten verstärkt kleinere, gezielte Angriffe auf, die einen kriminellen Hintergrund haben. Dabei setzen die Angreifer so genannten bösen Code ein, der Ausweichtechniken nutzt, damit der Angriff nicht entdeckt wird.
Ahnungsloser Nutzer = leichtes Opfer
Wie so oft ist das Motiv der Angreifer Geld. Gerade deswegen werden die Privatnutzer gerne angegriffen. Im Gegensatz zu Unternehmen sind sie viel inkonsequenter im Einsatz von Sicherheitssoftware und mit dem Thema Sicherheit allgemein. Außerdem können diese einfacher durch Phishing-Mails beeindruckt werden. Welcher Otto-Normal-Surfer wundert sich nicht im ersten Moment, wenn eBay eine Rechnung schickt?
