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Deutsche Telekom will billiger und kundenfreundlicher werden
Der neue Telekom-Chef René Obermann ist erst wenige Tage im Amt und schon verkündet er, wohin der Weg des größten europäischen Telekommunikations-Unternehmens gehen soll: Den Kunden werden günstigere Preise und besserer Service in Aussicht gestellt.
Am Sonntag verbreitete sich blitzartig die Meldung, dass sich die Deutsche Telekom einvernehmlich vom bisherigen Vorstandsvorsitzenden Kai-Uwe Ricke trennt. Nur einen Tag später wurde schon sein Nachfolger präsentiert. René Obermann war bisher Chef der Mobilfunksparte T-Mobile und übernimmt nun den Vorstandsvorsitz der Deutschen Telekom. Dies ist kein leichtes Amt, denn sinkende Kundenzahlen und häufige Klagen über schlechten Service sind einige der Erben, die Obermann nun annehmen muss.
Mitarbeiter und Unternehmen sind gefordert
In ersten Interviews hat Obermann seine Strategie für die kommenden Jahre vorgestellt. Er möchte die Deutsche Telekom wieder so wettbewerbsfähig machen, dass Kundenzahlen und Umsätze nachhaltig steigen. Dies würde auch der schwächelnden T-Aktie nach langer Durststrecke endlich wieder Aufschwung geben. Der Telekom-Chef möchte jedoch nicht zum "billigen Jakob der Branche" werden. Stattdessen setzt er auf ein gesundes Verhältnis aus sinkenden Kosten, attraktiven Preismodellen und gutem Service für die Kunden. Dafür sollen auch leitende Mitarbeiter wieder ein Gefühl für Kundennähe entwickeln. In regelmäßigen Abständen sollen sie in Call-Centern oder den T-Punkten der Telekom direkt mit den Kunden in Kontakt kommen.
