DSL News

08.02.2007

Auch Lycos will sich vom DSL-Markt verabschieden

Nach und nach ziehen sich immer mehr Unternehmen aus dem Geschäft mit schnellen Internetzugängen zurück. Nach AOL und Tiscali steht jetzt die DSL-Sparte von Lycos zum Verkauf.

Die niederländische Konzernmutter von Lycos hat heute bekannt gegeben, dass man auch in Deutschland das Geschäft mit DSL-Zugängen einstellen wolle. Schon zu Beginn des Jahres ist die schwedische Tochter verkauft worden.

DSL-Angebote von Lycos interessant

Zur Zeit ist Lycos jedoch noch mit attraktiven DSL-Angeboten auch für Neukunden auf dem deutschen Markt vertreten. Ein bis zu 2 Mbit/s schneller DSL-Anschluss kostet im Monat 19,99 Euro. Möchte man schneller online unterwegs sein, ist ein bis zu 16 Mbit/s schneller Zugang für monatlich 24,99 Euro zu bekommen. Die DSL-Flatrate ist stets inklusive. Auch VoIP-Tarife werden angeboten. Man hat die Wahl zwischen minutengenauer Abrechnung und einer Flatrate ins deutsche Festnetz. Die obligatorischen Hardware-Beigaben bei Vertragsabschluss kommen unter anderem aus dem Hause AVM.

Lycos ist ein eher kleiner DSL-Anbieter

Derzeit ist noch ungewiss, wie lange die lange das DSL-Angebot für Neukunden noch zu bestellen ist. Auch was mit den knapp 40.000 Bestandskunden passiert ist noch nicht bekannt. So sollen AOL-Kunden nach der Übernahme durch Hansenet in nächster Zeit nach und nach auf Alice-DSL umgestellt werden. Auch ehemalige Tiscali-Kunden werden sich nach dem Verkauf an Freenet wohl kurz oder lang auf den neuen Firmennamen einstellen müssen.

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